Deutscher Bauernverein heuchelt Umweltbewusstsein
Der Widerspruch des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zu den Positionen des EU-Umweltrates lässt Fachleute den Kopf schütteln. In seiner gestrigen Pressemeldung reklamiert der DBV eine sichere Nahrungsmittelversorgung und eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft. Zudem bedauert der Verband den "weltweit dramatisch zunehmenden Flächenverbrauch". Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. entlarvt diese Meldung jetzt als Fehlinformation.
"Der DBV selbst ist aufgrund des Festhaltens an der konventionellen Tierproduktion an der weltweiten Lebensmittelkrise und den dramatischen klima- und umweltpolitischen Veränderungen mit verantwortlich", wirft der promovierte Agrarwissenschafter und wissenschaftliche Berater von PETA Deutschland e. V., Dr. Edmund Haferbeck, dem seiner Ansicht nach erschreckend rückwärtsgewandten DBV vor. Längst sei erwiesen, dass die Flächenverbräuche hauptsächlich durch den immensen Futterbedarf der in den Industrieländern exzessiv betriebenen Tierproduktion verursacht werden, so PETA. Sogenannte "Nutztiere" verschwenden enorme Mengen von hochwertigen vegetabilen Nahrungsmitteln, welche unmittelbar zum Hungertod von Millionen von Menschen, vor allem Kindern, führe. Der DBV täusche die Verbraucher, in dem er mit dem blauen QS-Siegel die systemimmanente und den blauen Planeten zerstörende Tierquälerei in der konventionellen Tierproduktion schön färbe. "Wir müssen diesem einer Zivilgesellschaft unwürdigen System endlich den Rücken kehren!", fordert Dr. Haferbeck abschließend.
Quelle: Pressemeldung PETA Deutschland e.V.
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