Präsident der TU München zu Gast bei Roche Penzberg
Der Präsident der Technischen Universität München (TUM), Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, besuchte heute die Roche Diagnostics GmbH in Penzberg. Dabei informierte er sich über die vielfältigen Forschungsaktivitäten des Biotechnologie-Unternehmens. Verschiedene Gesprächspartner aus den Roche-Bereichen Forschung, Produktion, Management und Ausbildung nutzten den Tag für einen intensiven Austausch zum Thema Vernetzung von Wirtschaft und Universität sowie der vor drei Jahren vereinbarten Studienkooperation.
"Die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens sind engagierte, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Studienkooperationen bieten eine gute Möglichkeit, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu finden, die ihren Beitrag zu unseren Innovationen für die Gesundheit leisten wollen", so Prof. Dr. Dr. Klaus Strein, Mitglied der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH. Er erläuterte, dass Penzberg der einzige Roche-Standort weltweit sei, an dem Forschung, Entwicklung und Produktion sowohl für Diagnostics als auch für Pharma betrieben werden. So reicht das breite Spektrum an Technologien und Disziplinen aus den Biowissenschaften im Biotechnologiezentrum Penzberg von der Molekulargenetik bis hin zur technischen Prozessentwicklung und den Supportfunktionen. Besonders beeindruckt zeigte sich Herrmann von den Fermentationsanlagen, in denen beispielsweise der Wirkstoff für das Krebsmedikament Herceptin hergestellt wird.
Ein Programmschwerpunkt war die Studienkooperation zwischen der TUM und Roche, die seit 2006 im Bachelor-Studiengang "Molekulare Biotechnologie" besteht. Von dieser Vereinbarung profitieren beide Seiten: Die Studierenden eignen sich an der Universität theoretisches Wissen in Vorlesungen und Kursen an. In den Semesterferien haben sie Gelegenheit, ihre Kenntnisse bei Roche umzusetzen und im industriellen Alltag zu erproben. Der Studienvertrag hat eine Laufzeit von sechs Semestern, umfasst also den gesamten Bachelor-Studiengang. Zusätzlich bietet Roche den Studierenden eine monatliche Bezahlung entsprechend der Vergütung für Auszubildende und übernimmt die Studiengebühren. Roche kann mit dieser Kooperation schon früh junge Menschen für die Arbeit im Unternehmen begeistern, Talente entdecken und qualifizierte Nachwuchskräfte an Roche binden.
Quelle: Pressemeldung Roche Deutschland Holding GmbH
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