Ursula Heinen-Esser: Landwirtschaftliche Reststoffe für den Klimaschutz
"Landwirtschaftliche Reststoffe enthalten Kohlenstoff, dessen Verwendung als Rohstoff, als Energieträger oder zur Verbesserung von Böden einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Durch die Hydrothermale Carbonisierung ist es möglich, innerhalb von Stunden aus Biomasse Biokohle zu erzeugen", erläuterte heute Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. anlässlich einer Fachveranstaltung mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.
Es wurde diskutiert, inwieweit die Hydrothermale Carbonisierung einen sinnvollen Weg zur Verwertung vorwiegend nasser Biomasse darstellt und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen kann. Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, Impulse zu geben, um das 1913 entdeckte Verfahren bis zur Praxisreife fortzuentwickeln. Experten aus Land-, Abfall- und Energiewirtschaft sowie Bodenkundler zeigten großes Interesse. "Entscheidend jedoch ist, inwieweit sich die heutige Biokohle zur Kohlenstoffanreicherung und Bodenverbesserung auf den verschiedenen Standorten unter praktischen Bedingungen eignet und in welchem Umfang sie zu wirtschaftlichen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden kann", so Heinen-Esser.
Weitere Informationen zur Fachveranstaltung:
Programm der Fachveranstaltung "Energie und Rohstoffe aus landwirtschaftlichen Reststoffen - Hydrothermale Carbonisierung ein geeignetes Verfahren?"
Abstracts der Vorträge auf der Fachveranstaltung "Energie und Rohstoffe aus landwirtschaftlichen Reststoffen - Hydrothermale Carbonisierung ein geeignetes Verfahren?"
Quelle: Pressemeldung Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
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